Ich habe einen Traum –
dass es ein Morgen gibt

Frühling in Haseldorf-Haselau / Schleswig-Holstein © emg

Ich habe einen Traum

Ich habe einen Traum

dass wir den Kindern dieser Erde die Hände reichen zum Leben
dass niemand auf der Straße bleiben muss

Ich habe einen Traum

dass wir die Sonne und den Wind auf unsre Fahnen schreiben
dass wir das Brot der Erde teilen lernen

Ich habe einen Traum

dass wir, gleich uns, den Menschen im anderen erkennen
mit seinen Träumen, Ängsten, Freuden

Ich habe einen Traum

dass wir als Schwestern, Brüder diese Welt bewohnen
den Hass zu Asche, Staub zu Staube werden lassen

Ich habe einen Traum

dass wir ein Licht anzünden
dass unsre Erde wie ein Garten blüht …

(Text gekürzt aus: “… dass niemand das Träumen vergessen soll”.
NOTschriften Verlag Radebeul 2016 © emg)

notschriften.com


In Kürze erscheint
“Eine Reise zu IGOR MITORAJ”
im NOTschriften Verlag Radebeul

Die Kunst Igor Mitorajs – dieses Wagnis zwischen Moderne und Antike – faszinierte mich vom ersten Moment an, ohne dass ich erklären konnte, warum. (die Autorin)

Zur Biografie des Künstlers
Igor Mitoraj (1944-2014) wurde als Sohn einer polnischen Zwangsarbeiterin und eines französischen Kriegsgefangenen 1944 in Sachsen geboren. Er wuchs in Polen auf, emigrierte 1968 nach Paris und fand in der Toskana seine Wahlheimat. Seit den Achtzigerjahren eroberten seine Werke die bedeutendsten Museen und Galerien der Hauptstädte Europas und der Welt – bis nach Kanada, in die USA und nach Japan.

Er war Ehrenbürger mehrerer Städte in der Toskana und wurde zweifach mit der Doktorwürde honoris causa geehrt. Er erhielt internationale Auszeichnungen für seine Skulpturen und arbeitete für die berühmtesten Bühnen Italiens.

Zum Buch
“Eine Reise zu IGOR MITORAJ” ist die erste ausführliche Biografie in deutscher Sprache, eingebettet in spannungsvolle Reiseberichte, doch auch mit der Bitternis des dunkelsten Kapitels deutscher Geschichte – der Zeit des Nationalsozialismus.

Zur Autorin
Zwischen 2016 und 2019 ging Elisabeth Melzer-Geissler der Lebensspur Igor Mitorajs nach – in Italien und Deutschland, in Krakau und Paris. Sie lernte Freunde und Verwandte des international berühmten Künstlers kennen.

Das größte Glück ihrer Reisen – an vielen Orten wurden Fremde zu Freunden.

Die stärkste Erschütterung – die Konfrontation mitten im Leben mit den Verbrechen der NS-Zeit.

Was bleibt, beschreibt sie am Ende so:
Mir wurde … bewusst, dass aus der Reise zu IGOR MITORAJ auch eine Reise zu mir selbst geworden ist.

     
Portal der Basilika Santa Maria degli angeli e dei martiri in Rom © emg

 

Über IGOR MITORAJ

Das Leben von Igor Mitoraj ist eine der turbulentesten, von Geheimnissen durchdrungenen Biografien der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Es ist schwierig … auf einen Künstler zu treffen, der so begabt und von solch markanter Persönlichkeit ist, wie er es war, was ihn mit seiner symbolträchtigen Kunst als einzigartig hervorhebt. (Costanzo Costantini in seinem Buch “L´ENIGMA DELLA PIETRA – conversazioni con IGOR MITORAJ” – DAS RÄTSEL DES STEINES – Gespräche mit IGOR MITORAJ, Seite 7. Freie Übertragung ins Deutsche: Dr. Ilenia Faroldi)

Mitorajs Werke verkörpern die Leitprinzipien des geeinten Europas
– Toleranz, Frieden und Freiheit. (Der deutsche Außenminister Dr. Guido Westerwelle zur Ausstellung von Mitorajs Werken 2013 in Berlin. Katalog vom Auswärtigen Amt S.5 ff.)

 

Igor Mitoraj in seiner Pariser Zeit © Fam. Mitoraj

Das Wichtigste ist, sich selbst zu finden (Igor Mitoraj in “L´ENIGMA DELLA PIETRA” S.27)

 


Öffentliche Veranstaltungen

Alle öffentlichen Veranstaltungen sind
> auf das 4. Quartal 2020 und
> auf 2021 verschoben


[ Aktuelle Termine · Bisherige Termine ]